Die Mouk-Gemeinde bittet um Gebet

Ein Mouk-Missionar für die Lusi

„Ich bin froh, dass du gekommen bist und wir über das sprechen können, was Gott unternimmt, um andere Sprachgruppen mit dem Evangelium zu erreichen“, waren die Worte von Patrick am Ende des Interviews mit David Pierce. Patrick gehört der Volksgruppe der Mouk an, die vielen von uns aus dem Film Ee-Taow bekannt ist. Heute ist Patrick selbst ein Missionar. David und Alan besuchten Patrick, um zu hören und uns hier berichten zu können, was Gott unter den Mouk tut, und wie es der indigenen Gemeinde dort geht in ihrem Bestreben, die Lusi, die Anem und die Kove zu erreichen.

Patrick bittet uns, für sie zu beten

Wir fragten Patrick, ob es Gebetsanliegen der Mouk-Gemeinden gäbe, die wir euch, unseren Lesern, mitbringen könnten.Die Liste seiner Gebetsanliegen ist vielfältig. Und viele davon ähneln denen, die ihr von einem Missionar aus eurer eigenen Gemeinde erwarten könntet. Andere dagegen unterscheiden sich deutlich von unseren aufgrund der Mouk-Kultur. Zum Beispiel bittet Patrick uns, „dafür zu beten, dass die reifen Gemeinden benachbarter Sprachgruppen sich den Mouk anschließen und ihnen helfen, Einheimische anderer Sprachgruppen mit dem Wort Gottes zu erreichen“.

Bei den Mouk ist es so, dass die Gemeinden ihre Missionare in erster Linie mit Nahrungsmittel und Sachspenden unterstützen, seltener auch finanziell. Tatkräftig mitangepackt wird beim Hausbau. Und der muss regelmäßig wiederholt werden, weil die pflanzlichen Baumaterialien leicht verderben. Außerdem helfen sie ihnen bei der Gartenarbeit. Daher ist nähere Umgebung für sie ein wichtiger Faktor, um ihre Missionare gut unterstützen zu können. So können die gläubigen Mouk ihre Missionare effektiv dabei unterstützen, die Volksgruppen Lusi, Anem und Kove zu erreichen, die ein bis drei Tage Fußmarsch entfernt leben. Aber es gibt noch andere, weit entfernt lebende Ethnien, die auch das Evangelium hören müssen. Und da bitten die Mouk darum, dass wir für die Christen beten, die in deren Nähe leben, damit sie ihnen die gute Nachricht bringen.

Es ist total erfreulich, dass die Mouk das Anliegen haben, das Evangelium über die Grenzen ihrer eigenen Volksgruppe hinaus zu tragen. Sie bitten uns, zusammen mit ihnen zu Gott zu flehen, dass er dorthin, wo ihre Landsleute den Gott der Bibel nicht kennen, lebendige Gläubige hinschickt. Diese Gebetsanliegen kommen direkt von Patrick im Auftrag der Mouk-Gemeinde. Wir dürfen uns mit den Mouk eins machen und dieses Anliegen vor Gott bringen. Danke, wenn du dabei bist!