Gemeinde baut Gemeinde
Um 2010 wollte eine Gemeinde unter der Sprachgruppe der Inapang ihre Nachbarn, die Tanguat, erreichen. Sie baten New Tribes Mission (ethnos360 in Papua-Neuguinea) um Unterstützung bei Übersetzung und Jüngerschaft, während zweisprachige Bibellehrer aus der Inapang-Gemeinde den Unterricht übernahmen. 2015 entstand eine Gemeinde unter den Tanguat. Kurz darauf musste jedoch eine Missionarsfamilie aus gesundheitlichen Gründen gehen, und ein einzelner Missionar setzte die Übersetzungsarbeit fort. Gleichzeitig wurden die Bibellehrer der Inapang-Gemeinde sehr in ihrer eigenen Gemeinde gebraucht, sodass zwei neue Missionarsfamilien dazukamen, um die Arbeit fortzusetzen.
Bald fragten Menschen aus umliegenden Tanguat-Dörfern regelmäßig, wann auch sie Gottes Wort hören könnten. Doch zunächst mussten die Missionarsfamilien Sprache und Kultur lernen, um die Gemeinde zur eigenständigen Weitergabe des Evangeliums vorzubereiten.
Nach mehreren Jahren konnten sie die Gläubigen weiter in der Jüngerschaft begleiten und Bibellehrer ausbilden. Parallel liefen Übersetzung, Alphabetisierung und Gemeindearbeit weiter. Gleichzeitig betete das Team dafür, wann der richtige Zeitpunkt wäre, das Evangelium in die zwei fragenden Dörfer zu bringen. Dann, 2025, begannen sechs Bibellehrer zusammen mit den Missionaren, dort Gottes Geschichte zu lehren. Nach Monaten kamen viele zum Glauben an Christus als den einzigen Weg zur Vergebung ihrer Sünden. Im März 2026 feierten die neuen Gläubigen ihren ersten Gottesdienst, geleitet von der bestehenden Tanguat-Gemeinde.
Was hält dich konkret davon ab, selbst aktiv Menschen mit dem Evangelium zu erreichen – und was müsste sich ändern, damit du heute damit anfängst?