Viele leiden unter der Trockenheit

 In Papua-Neuguinea

Das Wetterphänomen El Niño hat besonders starke Auswirkungen auf Papua-Neuguinea in Südostasien. El Niño bezeichnet eine natürliche Erwärmung der Meeresoberfläche im Pazifik, die weltweit die Wetterverhältnisse beeinflussen kann. In Papua-Neuguinea führt dies zu ungewöhnlich langen Trockenperioden. Seit Monaten verschärft sich dadurch die Versorgungslage: Flüsse trocknen aus, Felder verdorren und lebenswichtige Ressourcen werden zunehmend knapp.

Familie Depner berichtet:

Von der Insel hören wir nur wenig, aber es sind sehr gemischte Nachrichten, die uns erreichen. Das Positive sind die Berichte von der Gemeinde. Die Geschwister halten in der aktuellen Hungersnot sehr zusammen, und zwei junge Brüder unterrichten die Gemeinde mehrmals in der Woche in den biblischen Grundlagen.

Die Hungersnot an sich ist aber immer stärker zu spüren. Durch den El-Niño-Effekt erwärmt sich das Meerwasser überdurchschnittlich, und das hat wiederum Auswirkungen auf die Fischschwärme und die Wolkenbildung … In den letzten fünf Monaten hat es nur ein paar Mal geregnet, sodass die Gärten alle vertrocknet sind. Frisches Wasser gibt es auf der Insel nur minimal, deshalb sind sie auf Kokosnüsse und Hilfe von der Regierung angewiesen. Die Regierung hat ihnen wohl Benzin zur Verfügung gestellt, womit Wasser von der Nachbarinsel transportiert werden soll.

Am Dienstag ist allerdings ein Boot mit fünf jungen Biem-Männern verloren gegangen. Sie hatten Wasser geladen und sind bisher noch nicht zurückgekommen. Der Außenbordmotor hatte bekannte Probleme, und scheinbar ist unterwegs ein solches Problem aufgetreten. Die Vermutung ist, dass sie aufs Meer hinausgetrieben sind.

Durch die extreme Trockenheit gibt es in Papua viele Waldbrände, sodass alles von einer dicken Rauchwolke überlagert ist. Die Suche mit einem Flugzeug ist deshalb nicht möglich.

Bitte betet doch für die fünf jungen Männer, dass sie den Mut nicht verlieren, dass der Herr sie bewahrt und sie von einem Schiff gefunden werden.

Bitte betet für die Gemeinde, die Rettung der fünf Männer, für Regen, für Nahrung und dass Gott in dieser schwierigen Situation verherrlicht wird.

 

4.11.26 Die fünf Männer wurden GEFUNDEN – 280 km entfernt von dem Ort, an dem sie gestartet sind. Wir sind so dankbar, dass sie am Leben sind!!! Die Regierung wird sich nun darum bemühen, die fünf wieder mit ihren Familien zusammenzuführen. Die Strömung und der Wind haben sich durch einen Nordwind, der eher selten weht, geändert. Dadurch wurden sie Richtung Land getrieben. 🙌🏻 DANKE für eure Gebete!!!

Neueste Beiträge
Contact Us

We're not around right now. But you can send us an email and we'll get back to you, asap.

Nicht lesbar? Text ändern. captcha txt
0

Beginnen Sie mit der Eingabe und drücken Sie Enter, um zu suchen