Achterbahn der Gefühle 

Rückkehr nach Kovol 

Philip und Natalie befanden sich mit ihren Kindern von Oktober bis November in der Missionszentrale in Papua-Neuguinea. Ihre Rückkehr nach Kovol verzögerte sich aufgrund der Corona-Pandemie und der Quarantäne. Als sie schließlich zurückkehrten, begleitete sie Rebekka, eine Mitarbeiterin des Missionszentrums. Die beiden Jungen haben sich gut mit ihr verstanden und hatten viel Spaß. Rebekka konnte das Leben im Busch kennenlernen und Natalie bei der Betreuung der Kinder helfen. Das gab Natalie die Möglichkeit, sich über die Dinge vor Ort zu informieren und auf den neusten Stand zu bringen. Außerdem konnte sie mehr Zeit damit verbringen, ihre Kenntnisse der Kovol-Sprache zu erweitern, was ein großer Segen war.

Medizinische Arbeit 

Die medizinische Arbeit war bislang eine schwierige Achterbahnfahrt für die beiden und eine ihrer größten Herausforderungen. Denn die Menschen in Kovol sind nicht nur weit entfernt von jeglicher medizinischen Versorgung, sie haben auch ein nur sehr begrenztes medizinisches Verständnis. Sie glauben vielmehr, dass jede größere Krankheit oder Verletzung direkt durch eine bestimmte “Sünde” verursacht wird. Und wenn es ihnen gelingt, diese “Sünde” herauszufinden, sie zu bekennen und zu bereuen, dann wird die betreffende Person wieder gesund. Was nach dem Tod geschieht, ist ihnen unbekannt und das macht ihnen Angst. Das Missionarsteam muss immer wieder abwägen, ob es reicht, dass sie die Kranken behandeln, oder ob sie sie besser in eine Klinik schicken sollten. Ihr Hauptanliegen ist es nicht, eine Krankenstation zu eröffnen, sondern sie möchten den Kovol Gottes Liebe zeigen und anhand der Bibel erklären können.

Sprache und Kultur 

So hoffen sie, die Kovol bald in deren Herzenssprache unterrichten zu können. Bete für Philip und Natalie, dass sie die Sprache weiter gut erlernen. Alle sechs Monate werden Philip und Natalie auf ihre Fortschritte beim Erlernen der Sprache hin getestet. Bitte bete für ihr Vorankommen und auch dafür, dass ihre Berater gute Strategien aufzeigen können, die ihnen helfen, schnell Fortschritte zu machen (zumindest so weit, dass sie bald in der Lage sind, effektiv in der Sprache zu lehren)! Bete auch um Weisheit bei der Entscheidung, wie die Schriftsprache erstellt werden soll! Dies ist eine Herausforderung, da einige Vokale und Konsonanten je nach Region und Sprecher zu variieren scheinen.

Ihre beiden Jungs beginnen, sich mit den Kindern im Dorf anzufreunden. Bete, dass daraus Freundschaften entstehen und sie einen positiven Einfluss auf die anderen haben. Für den Dienst in Kovol ist Gebet wirklich nötig, denn es ist immer noch ein dunkler Ort. Sie brauchen deine Fürbitte!

Bete für:

  • wachsende Beziehungen
  • Freunde für ihre Kinder
  • gute Fortschritte beim Erlernen der Sprache (sie würden es gerne dieses Jahr abschließen)
  • gutes Miteinander im Team

Danke für:

  • alle ihre Unterstützer und Gebetspartner
  • das Privileg, Jesus zu kennen
  • die praktischen Helfer von der Missionszentrale
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