Ergebnisse auf lange Sicht

In den 80er-Jahren analysierte die Missionarin Anna Rodda die Balanta-Ganja-Sprache und entwickelte dazu das richtige Alphabet. Die Balanta sind eine ethnische Volksgruppe im Senegal. Anna arbeitete damals hauptsächlich mit einem der einheimischen Dorfbewohner zusammen, schrieb auf, was gesagt wurde, und sortierte die Worte in einer Datenbank. Das war zu der damaligen Zeit eine brandneue Technik, die ihr sehr half, als sie nach und nach entschlüsselte, welches Alphabet funktionierte. Sie testete es und es funktionierte tatsächlich!

Trotzdem lernten nur wenige Balanta das Lesen und Schreiben in ihrer Sprache. In der Schule lernten die meisten Französisch.

Hier ist nun ein Zitat von einem der früheren Mitarbeiter von Anna: „Neulich trafen sich mehrere unserer Gläubigen, um zu besprechen, wie sie sich bei der Alphabetisierung einbringen können. Ein Missionar von SIL stellte der Gruppe Material zur Verfügung. Das hatten wir zuvor für jeden Balanta vorbereitet, der bereits Französisch lesen kann und lernen will, auch seine Muttersprache zu lesen. Tatsächlich kann dieses Material als ein Leitfaden zum Eigenstudium verwendet werden.“

So bringt Annas Investition noch nach Jahren Ergebnisse hervor! Der Same, der vor Jahrzehnten gesät wurde, trägt immer noch geistliche Früchte. Im Dorf benutzen sie Annas ehemaliges Haus als Treffpunkt und verwenden es als Unterkunft, um darin Gläubige zu beherbergen. Mittlerweile sind viel mehr Balanta bereit, Wort Gottes mehr kennenzulernen. Und trotz ihres Überlebenskampfs in einem sehr trockenen Gebiet vertrauen sie auf Gott und gehen ermutigt voran.

Bete für die Volksgruppe der Balanta! Es gibt immer noch wenige Gläubige unter ihnen. Bete für ihre Ermutigung und ausreichende Nahrung, die ihr Überleben sichert, vielen Dank!

Ermutigung erwünscht!